Oh Canada!! - Magdalena Egger
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Oh Canada!!

Magdalena Egger JWM Canada Panorama 2022

Oh Canada!!

Wahnsinn was diese Saison alles passiert ist!! Anstatt euch jetzt aber von den üblichen „ups“ und „downs“ zu berichten, nehme ich euch lieber mit in eine Woche die bei mir zu einem Dauergrinser und so manchen Freudentränen führte – die JWM in Panorama:

Angefangen hat alles mit einem kurzen Aufenthalt in Calgary, inklusive city tour und einem Besuch im Calgary Tower, dem Aussichtsturm der Stadt – auf dem Glasboden mit direktem Blick auf die knapp 200 Meter unter mir liegende Straße war mir anfangs alles andere als wohl. Und so ähnlich fühlte ich mich wenige Tage später bei der Abfahrt, dem ersten Bewerb der JWM. Ich war nervös, sehr nervös und war wirklich erleichtert, dass mir ein guter Lauf gelungen ist. Ich war in Führung und habe bis zum Schluss gezittert und gehofft, dass es sich ausgeht. Emma Aicher war nämlich im Training sehr schnell und als letzte Läuferin noch am Start. Ihr könnt euch vorstellen wie lange sich knappe 1,5h Rennunterbrechung wegen eines Sturzes in dieser Situation angefühlt haben und wie glücklich ich war dass schlussendlich 13 Hundertstel auf meiner Seite waren.

Umso schneller kam es mir am nächsten Tag beim Super-g vor – es kam alles Schlag auf Schlag und gefühlt war ich schon im Ziel bevor ich wirklich gestartet bin. Es war auch am Rest vom Tag kaum Zeit zu realisieren, dass nun schon die zweite Goldene am Nachtkästchen liegt. Unglaublich!

Genauso unglaublich ist es, zu was der berühmte „Flow“ führen kann. Das Ergebnis vom Super-g wurde wetterbedingt auch als Kombi Super-g hergenommen. Somit war alles angerichtet, die Ausgangssituation war optimal und schlussendlich durfte ich als Zweitplatzierte am dritten Renntag zum dritten Mal zur Siegerehrung. Wahnsinn!

Der Teambewerb stand an und ich habe mich wirklich darauf gefreut. Ich wusste, dass wir ein konkurrenzfähiges Team sind, doch man weiß nie was passiert. Ehrlich gesagt war ich wirklich froh, dass wir die erste Runde „überlebt“ haben, ich kann mich noch gut daran erinnern als wir vor 3 Jahren bei der JWM in Pozza di Fassa in der ersten Runde gegen drei Briten ausgeschieden sind. Umso schöner, dass es diesmal sogar zu einer Medaille gereicht hat! Silber im Teambewerb – danke Josh, Vici und Luki 🙂

Und zu guter Letzt? Unverhofft kommt oft, oder wie sagt man so schön? Der Sieg im Riesentorlauf bedeutet mir unglaublich viel. Es löste in mir sofort Emotionen aus die ich in der Form und Stärke noch nie spürte. Es war wirklich befreiend und wahnsinnig schön, dass es endlich auch im Riesentorlauf funktioniert hat!

Zugegebenermaßen habe ich es immer noch nicht ganz realisiert, aber ich bin wirklich stolz und dankbar wenn ich nun meine 9 Medaillen bei JWMs vor mir liegen sehe. Es klingt jetzt vielleicht poetisch, aber wie ihr hier im Blog mitbekommen habt steckt hinter jeder einzelnen eine Geschichte, einiges an Arbeit und jede ist mit vielen Gefühlen verbunden.

Die besten Bilder gibt es in meiner Galerie 🙂

Liebe Grüße

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